Über mich

Eigentlich ja ein „über uns“…

Nach jahrelanger Betreuung fremder Hunde, war es 2016 endlich so weit:
Mein erster eigener Welpe zog ein.

Der Kleine war ein Traum! Tapste überall brav hinter mir her, lag im Café entspannt neben mir, fremde Hunde waren nicht allzu wichtig. Allein ich war seine ganze Welt. Alles lief prima, alles war genau wie erwartet.

Und dann – nur wenige Monate später – begann das Chaos!
Hund zerlegt Wohnung, Hund geht draußen plötzlich seiner eigenen Wege, Hund stürmt zu jedem Artgenossen, den er am Horizont sieht, Hund springt alle Leute an und auch die Leine hatte keinerlei Bedeutung mehr – schließlich ist man jetzt stark genug mal kräftig dran zu ziehen. Mit 2 Jahren flog mir der Kerl dann mitsamt seinen gut 40 Kilogramm Kampfgewicht so richtig um die Ohren…
Der Glaube an ein ausgeglichenes Miteinander war verloren. Ich war mit meinen Nerven am Ende und so gut wie jeder Spaziergang endete für mich weinend auf der Couch. Ich muss gestehen auch eine Abgabe dieses Prachtkerls stand das ein oder andere Mal im Raum… Aber ich hab habe mich geweigert aufzugeben!

Drei ganze Jahre und einige Hundetrainer später, besuchte ich endlich ein Seminar, durch das ich erkannte, WARUM der Sturkopf mir den Alltag so schwer macht. Und – viel wichtiger – wie ich ihm klar mache, was ich eigentlich von ihm will.

Neben den vielen Trainingsmethoden und unzähligen Leckerli-Übungen, hatte ich nämlich etwas ganz Wesentliches aus den Augen verloren:
Den Hund als sozial-kompetentes Lebewesen zu sehen und den wichtigen Unterschied zwischen der Erziehung und der Ausbildung eines Hundes!

Nach zwei Jahren Trainer-Studium, regelmäßigen weiteren Fortbildungen, aufschlussreichen Praktika, und den eigenen Erfahrungen mit schwierigem Hund, kann und möchte ich dieses Wissen an euch weitergeben.

Denn eigentlich ist ein entspanntes Miteinander gar nicht so schwer!